Yeah, Kontrastprogramm. Hier höre ich einen Song mit einem ganz anderen Sound. Schöne Gitarren, auch die Backings sind gut gemacht, der Silberling macht einfach gute Laune. Ich denke, es handelt sich hier um eine Newcomerband, die man sich auf jeden Fall merken muss. Live bestimmt der Knaller!
Das aus dem Schwabenland nicht nur gute Spätzle kommen, dürfte seit ARARAT und Capewalk kein Geheimnis sein. Jetzt legte eine der angesagtesten neuen schwäbischen Bands auf der Balinger und Owener Rocknacht einen fulminanten Start hin: FREEQUENCY aus dem Raum Ulm (...) Insgesamt 15 Songs - ein Leckerbissen für Freunde der gepflegten Punkrockmusik. (...) Wer die Möglichkeit hat, sollte einen Liveauftritt der Band auf keinen Fall verpassen. (...)
Wow! Selbst ich, der ich mich nicht gerade als Punkrockfan bezeichne, hab einen Narren gefressen an dieser Platte. Bei mir lief sie innerhalb drei Sunden mindestens vier mal. Was ist das Konzept? Einfach, aber gute Melodien, auch die Texte sind nicht von schlechten Eltern. Aber vielleicht hat mich auch die Live-Show beeindruckt, die ich auf der Balinger Rocknacht erlebt habe. Was mir an dieser Platte besonders gefällt ist die Stimme von Friedericke Rückle, die besonders bei "Whorsip Tunes" in Erscheinung tritt. (...) Fazit: genial, tolle Band! Ich hoffe, dass sich die Band vermehrt live zeigt. Denn die CD ist das eine, aber eine Live-Show ist das andere und die ist verdammt gut. Nur zu empfehlen.
Das ist mal ein rosa Album, das da auf meinem Rezensententisch gelandet ist (…) auf dem Cover dann auch noch ein Daniel Küblböck in einem Hasenkostüm. Letzteres natürlich auch wieder rosa (…) Soll das lustig sein? Ja, warum denn nicht?! Der abgefahrene Titel GRAB THE BUNNY AND RUN setzt dem Ganzen dann ja die Spaßkrone auf und irgendwie erwartet beim Anblick dieses Artworks sicherlich keiner eine Death-Metal-Band, sondern eher etwas Fröhlicheres (...) Das ist es dann auch, was die sechs (!) Scherzkekse musikalisch so machen: sie knallen bunten Bubble-Gum-Pop-Punk mit pfiffigen, teilweise auch nachdenklich machenden Texten um die Hasenohren, der mit Hasen- und Hasinnen-Vocals im Wechsel, sowie Keyboardeffekten sehr frisch-locker daherkommt. Nachdenklich? Richtig! Nachzudenken lohnt sich bei "FREEQUENCY" auch sehr: hört man zum Beispiel den Text des Titeltracks, dann versteht man, dass mit dem "Bunny" sozusagen Gott gemeint ist, den man sich schnappen und für sich gewinnen soll (…) Dass sie ausgezeichnet musizieren können, beweisen die talentierten Bandmitglieder nicht zum ersten Mal, so ist dieses Werk bereits ihr zweiter Longplayer. Ihr Debut-Album von 2004 ermöglichte der Band Auftritte im ganzen Land zu spielen und 2005 heimste "FREEQUENCY" dann sensationell die GOLDene SOUND7.DE-Triangel für den besten Newcomer ein. Mit diesem exzellenten neuen Album in der Tasche werden sie ihren Bekanntheitsgrad sicher noch weiter ausbauen können, denn etwas Negatives gibt es zu GRAB THE BUNNY AND RUN nicht zu sagen. Man ist weit davon entfernt eine richtige, typische Punkrockband zu sein und das ist sehr gut so, denn eigentlich ist man ja doch viel mehr Pop: zahlreiche ruhigere Momente, die sich zum Beispiel in wunderbar gesungenen Strophen von Sängerin Friederike Rückle zeigen, steigern sich zu rockigen Refrains, die sofort ins Ohr gehen. Der Song "nothing is over" ist dafür das beste Beispiel: Schöne Melodien ganz ohne Kitsch, wie man beim Anblick des ganzen Pinks vielleicht befürchten könnte, aber nein: das Songwriting ist einfach viel zu gut. Mit dem herzzereißenden "save us" und dem abschließenden Track "improving styles" finden sich auch zwei richtige Balladen auf dem Album. Und wie Friederike Rückle (nicht nur) hier singt, ist einfach nur wunderschön. Ihre Stimme ist sicherlich eine klare Stärke von "FREEQUENCY". Mit "pimp my day" macht man dann mal eben Ska-Punk, gefolgt vom sehr guten, halbakustischen "worship tunes" und allerspätestens mit dem vorletzten Song, der wie ein klassischer Songwriter-Song beginnt und mit gesprochenem Part und Scratches etwas seltsam modern endet, weiß man: hier hat die Abwechslung gewonnen! Wer bei dieser Platte nicht mithoppelt und sich von den ruhigen Songs verzücken lässt, ist selbst schuld und wie soll dieses Review nun enden? Vielleicht mit einem ach so witzigen Wortspiel wie "grab this record and run"? Von mir aus, aber diesen Satz bitte nicht als Aufforderung zum Stehlen verstehen, ihr Scherzkekse!!! Kaufempfehlung mit Ausrufezeichen.
Man mixe eine gehörige Protion Relient K mit einer Prise Superchick: Heraus kommt FREEQUENCY. Die sechsköpfige Band, bestehend aus fünf Jungs und einem Girl, kommt aus Ulm und macht Pop-Punk auf hohem Niveau (...) Ein tolles Allbum mit frischem Sound.
Sehr cooler, melodischer Poppunk, der einen so sehr an Bands wie Reliant K oder Blink 182 erinnert, dass man kaum glauben kann, das die 6 von FREEQUENCY aus Ulm und nicht aus Amerika kommen. In ihrer Heimat haben Sie aber bereits einige Newcomer-Preise abgeräumt. Und das zurecht. Sowohl bei den Balladen als auch bei den Tempo-Songs legt sich die junge Truppe mächtig ins Zeug. Klingt zwar nicht neu, macht aber Spaß. Auch wenn mir auf die schnelle keine bekannte Band aus diesem Genre einfällt, die eine Frau singen lässt, bei FREEQUENCY lohnt es sich alle mal das Mikro hin und wieder mit dem einzigen Mädel in der Band zu teilen (...)