ARISE:BREATHE:NOTHING?

SEMTEX

unclesally's Februar 2007

(...) das Vierergespann zieht alle Register: kolossale Gitarrenwänden tief grummelnde Bässe, stampfendes Schlagzeug und das bekannte Wechselspiel aus mächtigen Shouts und cleanen Stadionhooklines. Die saftige Produktion tut ihr übriges. (...)

www.heavy-metal.de Januar 2007

Die Bandbio von SEMTEX, die mir mitsamt des neuen Albums ARISE:BREATHE:NOTHING? ins Haus geflattert ist, strotzt nur so voller Lobeshymnen und Überzeugung von der eigenen Sache. Ganz schön dick aufgetragen könnte man meinen wenn man die Scheibe noch nicht gehört hat. Zum Glück habe ich sie mitlerweile (nicht nur einmal) gehört und muss sagen dass alles was da drin steht vollkommen zurecht geprintet wurde. Dieses Album ist geil! Da kann man sagen was man will, es ist alles darin enthalten was dieser Musikstil braucht. Die Scheibe ist powerfull ohne Ende, abwechslungsreich und musikalisch sehr gut. Das ganze erinnert mich an Machine Head und musikalisch teilweise etwas an die Hymnen von Hypocrisy allerdings ohne etwas zu kopieren. Eine ganz große Stärke ist der Gesang. Hier wechseln sich Growls mit melodiösen, clean-gesungenen Parts ab und sorgen für Abwechslung ohne allerdings den starken Stil von SEMTEX zu ändern. Das schaffen immer nur ganz wenige Bands. Die meisten davon sind in den letzten Jahren recht groß geworden. Wollen wir für SEMTEX hoffen dass es ihnen ähnlich ergeht.  Was wirklich auffällt sind die durchweg gefühlsbetonten Songs auf dieser Scheibe. Die Nummern die mich am meisten beeindruckt haben sind zuerst mal das untypische 'Iris'. Ein eher ruhiger Song, der aber einen Chorus besitzt der die Erde erzittern lässt. Dann gibt es da noch 'Get Our Drift' und 'My Addiction' die ich ebenfalls als die Hammer-Songs des Albums betrachte. Jetzt aber keinen falschen Eindruck bekommen. Wirklich schlechter sind alle anderen Titel auch nicht aber das sind nunmal meine Faves. Die saubere, druckvolle Produktion sorgt dann noch für den totalen Hochgenuß. Ich muss sagen das ich hoffe in Zukunft noch viel von SEMTEX zu hören. Hier stimmt echt alles. (...)

www.eternitymagazin.de Januar 2007

SEMTEX schicken nach fast 3 Jahren und über 80 (!) Konzerten ihre neueste Veröffentlichung, die SEMTEX 'New-Sub-Core' nennen. Neben Elementeinflüssen von System of a Down und Linkin Park setzen SEMTEX ein rockig - groovendes Gemisch aus dem riesigen Nu Metal / Emo Core Genre zu einem sehr eigenen Stil. Songs wie 'Balls to the Wall', 'Fragment of the Sun' rocken sofort und dürften die hüpfende Festival Crowd 2007 ordentlich bannen . Bei dem balladesk - psychedelischem Song 'Iris' baute man um die Shouts von Sänger Joki auch weiblichen Gesang, der stark an Björk/Tapping the Vein erinnert und verhilft dem Stück zum emotionalem Ausbruch. Eigens für 'Continue in the Venue' sampelte man sogar die Crowd bei einem Konzert. Nahezu jeder Song hat Dauerrotationscharakter. Ich bin mir absolut sicher, dass wir von dieser Band auf so manchem Musikkanal noch hören/sehen werden! Rundum ein gelungenes Werk, an dem es nichts zu bemängeln gibt. Wahrlich explosiv dieses Album wie es der Bandname schon verrät.

Legacy 06/2006 Dez/Jan Dezember 2006

Ja richtig, SEMTEX sind schon einmal im Vorprogramm der Emil Bulls getourt und haben dabei einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Auch die beiden EPs INTERPRET RELATIVITY und IGNITION EQUAL MOTION gingen gut an, doch nun setzt das Quartett mit seinem Debüt-Longplayer ARISE:BREATHE:NOTHING? auf Ruuf Records den vorläufigen Höhepunkt seiner beeindruckenden Entwicklung seit 1999. Noch dazu hat der Vierer genug Selbstbewusstsein, sich selbst als "melodischer als Machine Head, abwechslungsreicher als Sevendust, brutaler als Deftones" zu beschreiben. Ganz wörtlich ist diese Einordnung nicht zu nehmen, doch die Richtung ist treffend gewiesen und Fans besagter Bands dürften an SEMTEX in jedem Fall ihre Freude haben. Für die internationale Spitzenliga reicht das Songmaterial des Vierers noch nicht, doch wenigstens auf nationaler Ebene ist man in der ersten Riege des NuMetals wiederzufinden. ARISE:BREATHE:NOTHING? gefällt vor allem deshalb, weil die Musiker die nahezu perfekte Balance aus grooviger Härte und melodischer Eingängigkeit gefunden haben, ohne dabei 'cheesy' oder gezwungen zu wirken. Erdige Natürlichkeit und gesunde Schwere kennzeichnen die Platte, und SEMTEX verstehen es gekonnt sowohl mit den verwandten Stilelementen als auch dem Tempo zu spielen und so für Abwechslung und Nachhaltigkeit zu sorgen. Beide Daumen gehen nach oben.

Interview im Legacy 06/2006 Dez/Jan Dezember 2006

(...) "Hauptsache, den Leuten gefällt es"! Eben letzteren Ausspruch hört man meines Erachtens aus bereits erwähntem Album kontinuierlich heraus, gerade so, als sei es vorderstes Band-Ziel, dem musikalischen Underground schnellst möglich zu entfleuchen. "Um dem 'Underground' zu entkommen, gehört oft die Entscheidung dazu, inwiefern man kommerzieller wird und mehr für die 'Massen' schreibt. Wir haben beim Songwriting für unser neues Album stets versucht, uns weiter zu entwickeln und keinen Kompromiss einzugehen (jedenfalls keinen, der uns nicht gepasst hätte). Wir wollten immer, dass das, was SEMTEX ausmacht, auch erhalten bleibt. Ich denke, das haben wir mit "Arise:Breathe:Nothing?" gut hinbekommen. Mit Ruuf Records haben wir ein Label gefunden, das optimal zu uns passt. Gemeinsam sind wir auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern. Wir hoffen natürlich, dass es mit dem Album vorangeht und uns noch mehr Türen zu Clubs und Hallen geöffnet werden". Und was treibt die Band sonst so voran? "Inspirationsquellen sind auf jeden Fall jegliche Arten von Musik, egal welche Sparte. Wir vier haben alle verschiedene und breit gefächerte Musikgeschmäcker, da findet sich für jeden was und ist es doch manchmal schwer, alles auf einen Nenner zu bekommen. Was uns antreibt, ist der Spaß an der Musik, die Freundschaft, der Zusammenhalt, zu viert auf der Bühne stehen und Massen zu bewegen. Es gibt meines Erachtens nichts Inspirierenderes und nichts, was uns mehr antreiben könnte, als wenn eine volle Halle mit deinen Songs singt und abgeht wie Drecksau!" Textlich scheint man eine eher entgegen gesetzte Richtung zu präferieren: "Meine Texte sind in erster Linie mir wichtig, weil ich sie schreibe. Sie sind ein persönlicher Teil von mir, und ich brauche teilweise sehr lange, bis ich das, was ich fühle und verarbeitet habe, niedergeschrieben habe. Jemand, der nicht ganz genau weiß, um was es geht, versteht es auch nicht immer. Dennoch kann ein Leser meiner Texte sich hinein versetzen, indem er die für sich wichtigen Teile interpretiert. Die Lyrics handeln in erster Linie von meinen Erfahrungen und Einschnitten in meinem Leben, die mehr oder weniger alles verändert haben. Einige Songs handeln aber auch von anderen 'hochphilosphischen' Dingen, wie beispielsweise ein Club zerlegt wird und der Schweiß von der Decke tropft - 'a river of beer'." Bleibt die Frage nach den an die Zukunft gestellten Erwartungen: "Nähere Zukunft heißt erst mal wieder: Spielen, spielen, spielen und Album promoten. Vielleicht springt auch die eine oder andere Support-Tour raus, wie vor einem Jahr mit den Emil Bulls, die wir auf ihrer Tour begleitet haben. Das, was in der fernen Zukunft passieren wird, lassen wir auf uns zukommen. Vielleicht ja große Festivals oder eine Tour. Gerade konzentrieren wir uns nur aufs Live-Spielen und auf das Zerlegen von Clubs, hahaha!" Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr ja mitmachen(...)"

www.powermetal.de Dezember 2006

SEMTEX, der Name passt. Denn wie der gute alte Plastiksprengstoff haut auch die Band ordentlich in jedes Gemäuer, um alles herum in Flammen stehen zu lassen. Einziger Unterschied: Den vier Jungs aus Deutschland hat irgendjemand die fiese Idee gegeben, die ganzen Refrains und Zwischenteile einen Tick emotionaler, eingängiger, einfach genialer zu machen, wodurch im Vergleich zu Plastiksprengstoff nach dem Genuss der CD noch einiges hängen bleibt. Das erste, was einem um die Ohren fliegt, sind Gitarren und ein Stimmchen, das normalerweise aus Göteborg kommen könnte, also "In Flames" und "Soilwork" und dergleichen. Auf dem Weg von Schweden nach Deutschland wurde der Band noch ein Effektgerät in die Hand gedrückt, wodurch es kleine Stimmverzerrungen gibt ('Iris'), oder kleine Elektrospielerein ('Get Our Drift'), aber keine Sorge, das ist so gering, dass Traditionalisten beruhigt sagen können, dass das einfach nur neu ist. Wie aber oben bereits erwähnt, sind es die Refrains, welche die CD zum Dauerrotor machen. Eingängig, gefühlvoll gesungen (!) und dazu noch hart auf die Kante. Bereits nach wenigen Durchgängen sind die Songs im Ohr, aber anstatt vom CD-Regal zu Ebay zu fliegen, geht die Scheibe einfach wieder ins Abspielgerät, einfach weil das Ganze süchtig macht. Wer das testen will: Einfach die oben erwähnten Songs anspielen und ihr wisst, was ich meine. Erfreuliche Randnotiz: Die Band bezeichnet sich selber als Livesüchtig, und was könnte passender für harte, eingängige und geniale Songs sein, als sie aus tausenden Kehlen der Band entgegenzuschmettern? Eben, fast nichts. Wer das Vergnügen bei der Tour von Emil Bulls gehabt hat, kriegt von mir nicht nur eine gute Portion Neid, sondern dürfte mir da auch zustimmen. Ob das herrliche Soundgewand der CD auch auf Tour war, ist da schon fast egal, denn SEMTEX dürften mit ARISE:BREATHE:NOTHING? eine absolute Anheizermaschine im Gepäck haben.

www.southspace.com Dezember 2006

(...) Das Album ist gut und fett produziert, technisch haben sie es (...) drauf, die Aufmachung ist auch sehr gut (...)

helldriver-magazine.de Dezember 2006

(...) Nach dem kurzen Intro deutet der Opener 'Last Breath Of Life' schon an, woran es liegen mag, dass die Band, die nächste Stufe dann doch nicht genommen hat, derart puren New Metal kriegen heute selbst die Initiatoren des Genres kaum noch an den Mann bzw. die Frau und so war ich auch sehr beruhigt, dass das folgende 'Balls To The Wall' (zu viel Accept gehört?) einen anderen Ansatz hat. Viel straighter nach vorne rockend und nicht so sehr auf Rhythmusgriffe rumreitend ist die musikalische Seite hier sehr erfrischend, (...). Beim folgenden 'Falling Into Pieces' kehren die New Metal-Stereotypen ebenso wie beim späteren 'Continue In The Venue' wieder, wobei Drummer David mit ungewöhnlichem und interessantem Drumming etwas dagegen hält und der pathetische Refrain auch gut ins Ohr geht. Der fünfte Song 'Iris' ist die dickste Überraschung und für mich auch der Höhepunkt des Albums, Klavier, programmierte Beats, Frauengesang (klingt jedenfalls so, könnte auch ein effektgepimpter Mann sein), getragene Grundstimmung und eher melancholisch und schleppend. Allgemein ist zu sagen, dass die Band ne Menge Potential hat, (...) Sehr cool das Artwork von Friedel Muders (...)

www.music-scan.de Dezember 2006

Ja richtig, SEMTEX sind schon einmal im Vorprogramm der Emil Bulls getourt und haben dabei einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Auch die beiden EPs (...) gingen gut an, doch nun setzt das Quartett mit seinem Debüt-Longplayer ARISE:BREATHE:NOTHING? auf Ruuf Records den vorläufigen Höhepunkt seiner beeindruckenden Entwicklung seit 1999. Noch dazu hat der Vierer genug Selbstbewusstsein, sich selbst als 'melodischer als Machine Head, abwechslungsreicher als Sevendust, brutaler als Deftones' zu beschreiben. Ganz wörtlich ist diese Einordnung nicht zu nehmen, doch die Richtung ist treffend gewiesen und Fans besagter Bands dürften an SEMTEX in jedem Fall ihre Freude haben. Für die internationale Spitzenliga reicht das Songmaterial des Vierers noch nicht, doch wenigstens auf nationaler Ebene ist man in der ersten Riege des NuMetals wiederzufinden. ARISE:BREATHE:NOTHING? gefällt vor allem deshalb, weil die Musiker die nahezu perfekte Balance aus grooviger Härte und melodischer Eingängigkeit gefunden haben, ohne dabei 'cheesy' oder gezwungen zu wirken. Erdige Natürlichkeit und gesunde Schwere kennzeichnen die Platte, und SEMTEX verstehen es gekonnt sowohl mit den verwandten Stilelementen als auch dem Tempo zu spielen und so für Abwechslung und Nachhaltigkeit zu sorgen. Beide Daumen gehen nach oben.